Dabetes-Typen

Die Behandlungs- und Behandlungsabläufe sind für jeden Typ unterschiedlich. Weniger bekannte Diabetestypen erfordern im Allgemeinen unterschiedliche Ansätze. Bestimmte Typen, wie monogener Diabetes und LADA, werden durch spezifische Tests identifiziert und haben jeweils eigene Behandlungsmethoden.
Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes ist eine Kohlenhydratintoleranz, die im zweiten oder dritten Trimester bei Schwangeren auftritt, die vor der Schwangerschaft keinen manifesten Diabetes hatten. In einer normalen Schwangerschaft führen hormonelle Veränderungen in Verbindung mit Insulin-antagonistischen Hormonen, die von der Plazenta ausgeschüttet werden, zu einer Insulinresistenz. Um dies zu kompensieren, steigt die Insulinsekretion aus den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse an. Durch die resultierende Hyperinsulinämie wird die periphere Insulinresistenz kompensiert, und die Kohlenhydrattoleranz bleibt erhalten. Bei Frauen mit einer Veranlagung zu Diabetes kann die Insulinresistenz während der Schwangerschaft jedoch nicht ausreichend durch die Funktion der Bauchspeicheldrüse ausgeglichen werden, was zur Entstehung von Schwangerschaftsdiabetes führt. Dieser wird in der Regel zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche diagnostiziert, und die Blutzuckerspiegel können nach der Geburt wieder normal sein. Unbehandelt kann er jedoch sowohl für die Mutter als auch für das Kind zu gesundheitlichen Problemen führen.
Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper eine Insulinresistenz entwickelt oder die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produzieren kann. Dies führt zu einem unkontrollierten Anstieg des Blutzuckerspiegels und kann im Laufe der Zeit verschiedene gesundheitliche Komplikationen verursachen. Typ-2-Diabetes tritt in der Regel bei Erwachsenen auf, kann heutzutage jedoch aufgrund eines inaktiven Lebensstils und ungesunder Ernährung auch in jüngeren Jahren diagnostiziert werden
Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert. Bei 90 % der Patienten liegt ein autoimmuner (immunvermittelter) und bei etwa 10 % ein nicht-autoimmuner (idiopathischer) Abbau von β-Zellen vor. Das Immunsystem greift die insulinproduzierenden Beta-Zellen an und zerstört sie. Infolgedessen kann der Körper das Insulin, das er benötigt, um Glukose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, nicht produzieren und der Blutzuckerspiegel steigt. Typ-1-Diabetes tritt in der Regel im Kindes- und jungen Erwachsenenalter auf, kann aber in jedem Alter auftreten.